Image
Faith in Madrid gelandet
Faith ist in Madrid gelandet und das bedeutet, dass sich momentan wieder drei Fahrerinnen auf demselben Kontinent bewegen..

..oder besser gesagt: bald bewegen werden. Denn die Amerikanerin muss noch auf ihre Indian Dark Horse warten. Morgen Abend sollte es dann so weit sein. Während dieser Zeit wird sie aber nicht einfach Däumchen drehen, sondern sich mental auf die neuen Verhältnisse auf europäischem Boden vorbereiten. Ein klarer Kopf ist also gefragt und den hat sie sicherlich: Ein Upgrade in die erste Klasse auf dem Flug nach Madrid hat ihr maximalen Komfort gewährt!



Dagegen versucht die Schweizerin Isa, den Kontinent bald möglichst zu verlassen! Sie ist weiterhin gut unterwegs, ihre Leistung ist durch und durch stabil. Moskau hat sie bereits hinter sich gelassen und ist auf dem Weg nach Kasan. Gemäss Information der Rennleitung wird sie vor Kasan schlafen gehen. Batterien laden ist wichtig, aber zu lange sollte sie sich hier nicht ausruhen. Im Rücken hat sie weiterhin Anita. Und wie sie die Österreicherin im Rücken hat! Anita ist bisher eine der stärksten Fahrerinnen: Sie legt vergleichsweise extrem viele Kilometer zurück. So hat sie es bereits über die russische Grenze geschafft und befindet sich auf der Zielgeraden nach Moskau.

Ob sich bei Isa und ihrem BMW langsam Anspannung breit macht? Wie wird sie damit umgehen? Ein entscheidender Vorteil hat die Schweizerin auf jeden Fall. Sie teilt sich ihre Ruhepausen sehr gut ein. Dagegen kämpft die Österreicherin kontinuierlich gegen ihre Erschöpfung an und legte ihre Schlafpausen bisher nur mit grosser Zurückhaltung und gezwungenermassen ein. Wird sie dies weiterhin unter Kontrolle haben oder wird sie von ihrer eigenen Taktik eingeholt werden?

Wir sind auf Einschätzungen unserer Kollegen Sandro und Lukas gespannt, denn die beiden sind mit ihrem Lastwagen im russischen Raum unterwegs und machen sich für die Fahrerinnen einsatzbereit.

Unter schwersten Bedingungen kämpft die Russin Tatiana auf ihrem Tucati tapfer weiter. Von Pavel, ihrem ausgezeichneten Coach, erhält sie viel Aufwind, den sie jetzt umso mehr benötigt. Denn sie muss spätestens am nächsten Dienstag in Wladiwosdok sein, um die Fähre zu erreichen. Bis dahin trennen sie noch mehrere tausend Kilometer. Erreicht sie die Fähre nicht pünktlich, wird es ein Ding der Unmöglichkeit, den Sieg aus eigener Kraft nach Hause zu bringen! Lange Rede kurzer Sinn: Tatiana kämpft nicht nur gegen die Bedingungen, sondern viel mehr noch gegen die Zeit!
Die ersten Stunden…
Kampf, Wille und Ehrgeiz!
Ermüdung und Erwachen
Der grosse Tag: Start des WWR18!
Copyright by Ladysfirst.com © 2018.
Powered by JS Network Solutions